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Die aktuelle Weltklimakonferenz sorgt wieder für starke Emissionen durch die Anreise per Flugzeug. Ein österreichisches Forschungsteam rechnete nach, wie die Bilanz besser werden könnte.
von Karin Krichmayr.

Schon im Vorfeld der Weltklimakonferenz, die am Montag im brasilianischen Belém startet, ist die Frage wieder hochgekocht: Ist es nicht paradox, wenn Massen an Menschen mit klimaschädlichen Flugzeugen zu einer Konferenz anreisen, bei der verhandelt wird, wie der Klimawandel gebremst werden kann? Zwar gibt es auch heuer Gruppen an Aktivistinnen und Aktivisten, die per Segelboot, Bus und Boot anreisen. Das Gros der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird jedoch zu dem schwer zugänglichen Ort am Rand des Amazonas-Regenwalds fliegen.

Insgesamt ist der Luftverkehr schätzungsweise für etwa 2,5 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Gemeinsam mit anderen Treibhausgasen und Klimaeffekten beträgt der Anteil an der Erderwärmung etwa vier Prozent. Mehr erfahren…