Die Alpen sind eine tektonisch aktive Region, wobei sie sich gegenwärtig vergleichsweise langsam und nicht gleichmäßig verformen. Tiefe geologische Prozesse spielen dabei eine geringere Rolle als gedacht. Das haben Forschende der Friedrich-Schiller-Universität Jena gemeinsam mit Partnern aus Deutschland, Italien, Österreich, Polen und Slowenien herausgefunden. Das Team hat erstmals den aktuellen Kenntnisstand zur aktiven Tektonik in den Ost- und Südalpen umfassend zusammengetragen. Die neue Übersichtsstudie ist im Fachjournal „Tectonics“ erschienen. Die Ergebnisse helfen, Naturgefahren in den Alpen realistischer einzuschätzen und genauer zu verstehen, wo es Erdbeben in den Alpen gibt und warum. Mehr erfahren…

