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Heute ist die Expedition M216 mit dem Forschungsschiff METEOR ins Mittelmeer gestartet. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung wird in den kommenden Wochen den Zustand des Mittelmeers bewerten. Die Forschung findet im Rahmen einer Zeitserie statt, die zuletzt 2018 durchgeführt wurde. Die jetzt erhobenen Daten sind daher zentral, um aktuelle und zukünftige Veränderungen im Mittelmeer bewerten zu können. Untersucht werden unter anderem Temperatur, Salzgehalt, Nährstoffe und Spurengase. Zudem steht die Hydrographie, etwa die Schichtung und Zirkulation der Wassermassen, im Fokus.

Das Mittelmeer ist, ähnlich wie die Ostsee oder das Schwarze Meer, ein Binnenmeer und nur durch die Straße von Gibraltar mit dem globalen Ozean verbunden. Dadurch reagiert es schneller auf Veränderungen. Es erwärmt sich rascher, nimmt mehr Kohlendioxid auf und versauert stärker als der offene Ozean. Durch die Verbindung mit dem Atlantik beeinflusst das Mittelmeer gleichzeitig auch den globalen Ozean und spielt zudem eine wichtige Rolle für das regionale Klima, die Fischerei und den Tourismus. Mehr erfahren…