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Arbeitskreis

Bergbaufolgen

Foto oben: Besucherbergwerk „Altes Lager“ Miltitz bei Meißen (Kalkabbau ab 1400 (?) bis 1924; Foto: M. Kupetz 2021).

Deutschland ist ein Land mit bedeutender geowissenschaftlicher Tradition und mit Jahrhunderte währendem Bergbau bzw. Rohstoffabbau. Die Bewertung und das Management zum Rohstoffabbau und dessen Folgen setzen gegenwärtig und auch zukünftig eine permanente, wissenschaftlich niveauvolle und interdisziplinäre Beschäftigung mit den Bergbaugebieten voraus.

In der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung e. V. werden derartige montanwissenschaftspraktische Zielstellungen im „Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten“ (AK Bergbaufolgen) behandelt. Der Arbeitskreis stellt sich seit seiner Gründung im Jahre 1995 der Aufgabe, dazu in montanen Regionen Geowissenschaftler aus der Rohstoffwirtschaft mit Vertretern aus geologienahen Verwaltungs- und Wirtschaftsbereichen sowie aus der universitären Forschungslandschaft zum interdisziplinären Gedankenaustausch zusammenzuführen.

Seit 1995 wurden zahlreiche Tagungen organisiert, die jeweils aus einer Vortragssession und einer themenbezogenen Exkursion bestehen (https://www.bergbaufolgen.de/bibliographie/). Die thematischen Inhalte reichen von lagerstättengeologischen Fragestellungen über die Bewältigung von montanistischen Altlasten bis zur Vorstellung praktischer Lösungen für umweltgeologische bzw. naturschutzfachliche Probleme. Der Arbeitskreis war bisher in den Bergbaubereichen Kali und Salz, Erze, Braunkohlen und Steinkohlen und Steine/Erden bis zur Problematik der Endlagerung radioaktiver Abfälle und des bergbaubezogenen Geotourismus aktiv.

Die Vorträge und Exkursionsführer der Tagungen werden in der Reihe „EDGG Exkursionsführer und Veröffentlichungen“ der DGGV e.V. publiziert. Diese Hefte können über den Verlag, die DGGV-Geschäftsstelle oder am einfachsten direkt über den Arbeitskreis Bergbaufolgen erworben werden.

Weitere Information erhalten Sie auf der Webseite des AK Bergbaufolgen.

Termine:

 

54. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGGV

Heimisches Erdöl und Erdgas: Vergangenheit mit Zukunft?
03.-05. September 2026
Wietze

Die Lüneburger Heide und der der kleine Ort Wietze ist der historische Ursprungsort des deutschen Erdöls: Bereits im 16. Jahrhundert schöpfte man den Energieträger und Rohstoff für viele weitere Verwendungen aus sogenannten „Teerkuhlen“; 1858/59 stand in Wietze eine der weltweit ersten ölfündigen Bohrungen; die industrielle Erdölföderung endete 1963. Seitdem bewahren das Deutsche Erdölmuseum Wietze und der Heimatbund Hänigsen dieses einzigartige technische und kulturelle Erbe bis heute.
Die 54. Tagung des Arbeitskreises Bergbaufolgen in der DGGV knüpft an das 31. Treffen des Arbeitskreises im Jahr 2011 „Von der Theerkuhle zum Ölschacht – Gewinnung von Erdöl und Kalisalz in Niedersachsen“ an und widmet sich mit Vorträgen und Exkursionen der Vergangenheit und der Zukunft der heimischen Erdöl- und Erdgasförderung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit herzlichem Glückauf
Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten (AK Bergbaufolgen)
der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung e. V. (DGGV)
Deutsches Erdölmuseum Wietze
Teerkuhlenmuseum Hänigsen

Hier geht es zum Flyer

Aktuelles aus dem Arbeitskreis

Bildungsangebot

Anstehende Termine

Keine Veranstaltungen
Kontakt

Arbeitskreis Bergbaufolgen

Dipl.-Geoln. Katrin Kleeberg
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Halsbrücker Str. 31a
09599 Freiberg

Ansprechpartnerin

Dipl.-Geoln. Katrin Kleeberg

T +49 3731 294 1102