Der Marskern aus flüssigem Eisen ist kleiner und dichter als gedacht. Darüber gibt es eine Schicht aus flüssigem Mantelmaterial. Das schliessen ETH-Forscher aufgrund von seismischen Daten der Sonde InSight.
In Kürze
- Ein Jahr nach dem Ende der Mars-Mission InSight liefert die Analyse der aufgezeichneten Marsbeben in Kombination mit Computersimulationen noch immer neue Erkenntnisse.
- Die Auswertung der seismischen Wellen zeigt, dass die durchschnittliche Dichte des Marskerns deutlich geringer sein muss als die von flüssigem Eisen.
- Die neuen Berechnungen zeigen, dass der Radius des Marskerns rund 150 Kilometer kleiner ist als ursprünglich ermittelt.

