Kaum ein Edelstein ist schwieriger zu finden als der Diamant. Geologinnen und Geologen der ETH Zürich und der Universität Melbourne haben nun einen Zusammenhang zwischen seinem Vorkommen und dem Mineral Olivin hergestellt. Das könnte die Suche nach Diamanten künftig erleichtern.
von Corinne Landolt
In Kürze
- Der Gehalt von Magnesium und Eisen im Mineral Olivin gibt Aufschluss darüber, ob in einer Kimberlit-Gesteinsprobe Diamanten vorkommen könnten oder nicht.
- Je mehr Magnesium, desto wahrscheinlicher liegen Diamanten vor.
- Die Bestimmung anhand von Olivin ist viel schneller als die bisherigen Nachweismethoden. Erste Firmen setzen die neue Methode bereits ein.

