Die modernen Geowissenschaften benötigen zunehmend Daten, Proben und Langzeitmessungen aus Bohrungen. Daher sind zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland in Bohrprojekten aktiv und gestalten maßgeblich die internationalen Forschungsbohrprogramme ICDP und IODP. Der Arbeitskreis bündelt und vernetzt diese geowissenschaftliche Kompetenz auf dem Gebiet der Forschungsbohrungen im terrestrischen, im marinen und im glazialen Bereich.
Der Arbeitskreis versteht sich als Interessensgemeinschaft und als zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema wissenschaftliches Bohren für Forscherende, Studierende, Industriepartner und Öffentlichkeit. Der Arbeitskreis initiiert und unterstützt Forschungsprojekte sowohl im wissenschaftlichen als auch im bohrtechnischen Bereich.
Ausbildung und Training sind weitere zentrale Ziele. Nachwuchswissenschaftlerinnnen und – wissenschaftler werden durch jährliche Trainingskurse (GESEP-School) auf die praktischen Anforderungen des wissenschaftlichen Bohrens vorbereitet.
Der Arbeitskreis war bis Ende 2020 als GESEP Consortium e.V. bzw. Deutsches Forschungsbohrkonsortium tätig und führt als Arbeitskreis unter dem Dach der DGGV seine Aktivitäten fort.
Die nächste Sitzung des AK GESEP findet am 11. März 2026, ca. 13:30 Uhr an der Universität Münster statt. Ort und Zeit werden noch auf der Webseite des ICDP-IODP3 Kolloquiums (https://dfg-spp-icdp.de/de/forschung/kolloquium/icdp-iodp3-kolloquium-2026) bekanntgegeben.
