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Lieferbar ab Oktober!

Der Geologische Kalender 2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder,

Der Geologische Kalender 2026 wird ab Ende Oktober lieferbar sein.

Für Mitglieder der DGGV, ihrer Fachsektionen und Arbeitskreise liegt der Preis bei 16,00 € zzgl. Versandkosten. Nichtmitglieder zahlen 22,00 € zzgl. Versandkosten.

Veranstaltungsreihe

#Sedimentology.Lunch

Wir möchten Sie herzlich zu unserer Veranstaltungsreihe „#Sedimentology.Lunch“ einladen.

11-12-2025 

„Sedimentary Tellurium as novel proxy to link flood basalt volcanism to coinciding environmental perturbations“
Nils Baumann (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

 

Bitte melden sich an unter : https://www.conftool.net/dggv-seminars/index.php?page=login

Da diese Vortragsreihe zusammen mit SEPM-CES durchgeführt wird, wird dieser Vortrag wieder auf Englisch angeboten.

GeoParks

Broschüre Nationale + UNESCO Global Geoparks

Die neue, gemeinsame Broschüre der Nationalen und UNESCO Global Geoparks in Deutschland ist da!

Was für ein Reichtum an Erdgeschichte!

Es gibt die Broschüre als Online-Blätterversion

oder in Papierform, zu bestellen hier.

Mit im Boot waren alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft deutscher Geoparks (AdG), die in der DGGV organisiert ist.

#deutschegeoparks, #UNESCOGlobalGeoparks, #unescoglobalgeoparkries, #adg, #erdgeschichte, #rieskrater, #meteoritenkrater, #dggv #jdggv

Aktuelles

Vulkanausstellung

Vom 10. März bis 10. Dezember wird in Rosenheim im Ausstellungszentrum „Lokschuppen Rosenheim“ die Ausstellung „Vulkane“ zu sehen sein. Die feierliche Eröffnung findet am 8. März im Lokschuppen Rosenheim statt.

An der Ausarbeitung der Ausstellung, der Bereitstellung von Ausstellungsmaterial und der Erstellung von Texten in der Ausstellung und im Begleitbuch zur Ausstellung waren Mitglieder der DGGV maßgeblich beteiligt: Prof. Dr. Gerhard Bohrmann, Prof. Dr. Hans-Ulrich Schmincke, Prof. Dr. Gerhard Wörner, Prof. Dr. Martin Meschede.

Weitere Informationen zur Vulkan-Ausstellung gibt es unter diesen Links:

Ausstellung

Flyer zur Ausstellung

Begleitbuch zur Ausstellung

Sponsoren und Unterstützer der Ausstellung

Vulkanausbruch Ätna (C) Carsten Peter

Vulkanausbruch Ätna (C) Carsten Peter

Foto: Aufgelassene und renaturierte Tongrube bei Twistringen

(Quelle: DGGV-„Tag des Geotops“-Team).

Foto: Tongrube in der Röt-Formation (Oberer Buntsandstein) bei Walldürn.

(Quelle: DGGV-„Tag des Geotops“-Team).

Geologie erleben

Macht mehr als nur Musik - Ton ist Gestein des Jahres 2025

Ein Ton ist als akustisches Phänomen die Grundlage aller Musik – und weit darüber hinaus.

Bei dem Ton, der von einem Fachkuratorium unter Leitung des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler e.V. (BDG) zum Gestein des Jahres ernannt wurde, handelt es sich im Gegensatz dazu um ein feinkörniges Lockergestein.

Entstehung und Vorkommen

Ton gehört zu den wenig verfestigten Sedimentgesteinen und besteht hauptsächlich aus Tonmineralen, weiterhin aus geringeren Mengen an Quarz, Glimmermineralen, Feldspat und seltener Karbonaten. Tonminerale sind Schichtsilikate; zu den häufigsten gehören Illit, Kaolinit, Montmorillonit und Chlorit. Als Tonpartikel gelten in den Geowissenschaften Partikel < 2 µm. Ton ist ein Naturprodukt, das in Stillwasserbereichen der Meere oder auf dem Kontinent abgelagert wird oder auch durch Verwitterung entsteht. Maßgeblich ist hier die chemische Verwitterung, die zur Bildung insbesondere von Kaolinit und Montmorillonit führt. Ton ist unter vielen Namen bekannt, die zumeist einen geologischen oder Anwendungsbezug haben: Pelit, Bentonit, Kaolin, Ziegelton, Töpferton, Flaschenton, Tonerde, Bolus, usw.

Ton ist ein weltweit verbreiteter Rohstoff, der vor allem in den jüngeren, d.h. meso- und känozoischen Schichtenfolgen vorkommt; in den älteren stratigraphischen Einheiten ist er zumeist infolge von Kompaktion zu Tonstein oder Tonschiefer umgewandelt. In Mitteleuropa hatten früher viele Gemeinden ihre eigenen kleinen Tongruben. Bekannt sind vor allem die bis zu 120 Meter mächtigen Tone in der Opalinuston-Formation im Süddeutschen und Schweizer Jura. Aber auch im Tertiär finden sich mächtige Tonhorizonte, wie der Rupelton. Die Tonlagerstätten im Vorderwesterwald in Rheinland-Pfalz, die zu den größten Tonvorkommen in Europa zählen, sind ebenfalls Ergebnis chemischer Verwitterung unter feuchtheißem Tropenklima im Tertiär. In Deutschland werden laut einem Bericht der BGR (2022) zur Rohstoffsituation jährlich fast 20 Millionen Tonnen Ton (einschließlich Bentonit und Kaolin) abgebaut. Nach Erhebungen der Staatlichen Geologischen Dienste (2010) waren 507 Gewinnungsstellen in Abbau.

Dass Ton zu den ältesten und wichtigsten Roh- und Werkstoffen der Menschheit gehört, liegt an den besonderen Eigenschaften des Materials: Ton ist quellfähig, d.h. er kann Wasser aufnehmen und damit sein Volumen vergrößern, und bei einem ausreichenden Wassergehalt ist Ton plastisch verformbar. Wenn der geformte Ton dann getrocknet wird, ist er haltbar. Auf diese Weise bilden getrocknete Lehmziegel einen wichtigen Baustoff in vielen Teilen der Welt.

Stabiler und belastbarer noch ist gebrannter Ton –aufgrund der mineralogisch-texturellen Umwandlungen beim Brennvorgang. Produkte aus gebranntem Ton werden zusammenfassend als Keramik bezeichnet. Die Verwendung von Ton als Rohstoff für Gefäße aller Art, aber auch für Backsteine, Dachziegel und auch Kunstwerke ist bis in das Jungpaläolithikum hinein belegt. Als älteste bekannte Tonfigur gilt die Venus von Dolní Věstonice, die zusammen mit zahlreichen Tierfiguren bei Brünn in Tschechien gefunden wurde und deren Alter auf 25.000 bis 29.000 Jahre geschätzt wird.

Ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. wurde erstmals in großem Umfang Ton zu Ziegeln gebrannt. Die Bedeutung von Ton als Rohprodukt für Baustoffe, für Wand- und Dachziegel (Backsteine, Klinker, Dachpfannen u.v.a.) hält bis heute an. Außerdem wird Tonzur Abdichtung von Kanälen, Teichen, Deichen und Deponien eingesetzt. Mächtigere Formationen von hochdichtem Ton werden als Endlager für radioaktive Abfälle diskutiert; zum Beispiel favorisiert die Schweiz diese Lösung. Ton ist aber auch Rohstoff in der Zementindustrie und bei der Herstellung von feuerfester Schamotte, die für die Innenauskleidung von Öfen z. B. in der Stahl- und Glasindustrie benötigt wird. Bei der Herstellung von Papier wird Ton als Füllstoff eingesetzt, um das Papier weicher und geschmeidiger zu machen und ihm eine glatte Oberfläche zu verleihen. Ton wird aber auch in medizinischen und kosmetischen Produkten sowie zu therapeutischen Zwecken („Fango“) eingesetzt.

Keramik findet heutzutage aber weit mehr Anwendung als nur in der Kunst oder im Handwerk. Sie sind oftmals Schlüsselmaterial für zahlreiche Hochtechnologie- und Zukunftsbereiche. Viele High-Tech-Keramiken nutzen heute nicht mehr ausschließlich den Ton als Ausgangsmaterial, der technische Vorgang zur Herstellung ist aber nahezu gleich: Die Rohstoffe werden nach der Formgebung hohen Temperaturen ausgesetzt (deutlich über 1000° C), dabei entstehen neue Kristalle („Sintern“), die das Gefüge des Produktes stabilisieren. Beispiele für diese technischen Keramiken sind etwa hochwertige Keramikmesser, Zahnfüllungen oder Keramikgehäuse bei Smart-Devices. Diese Produkte basieren meist auf Zirkonoxid und weisen nach dem Brennvorgang besondere Kratz- und Strapazierfähigkeit auf. Auch Eigenschaften wie Hitzebeständigkeit oder Isolationsfähigkeit werden in der technischen Keramik genutzt. So profitieren die Raumfahrt-, die Lager- und Dichtungstechnik oder die Elektroindustrie auch von der Entwicklung neuartiger keramischer Werkstoffe. Keramiken lösen als effizientere, leichtere, verschleißbeständigere Bauteile zunehmend metallische Werkstoffe ab.

(Quelle: BDG).

 

 

 

 

 

Die junge DGGV

Geowissenschaftlich – jung – gut vernetzt

Die „Junge DGGV“ ist eine neu gegründete Gruppe junger Geowissenschaftler*innen innerhalb der DGGV, in der sich Studierende, junge Berufstätige, sowie Doktorand*innen und Postdocs zusammenfinden. Eine konkrete Altersgrenze gibt es hierbei nicht. Vielmehr sind alle Nachwuchs-wissenschaftler*innen und Berufseinsteiger*innen eingeladen, sich zu beteiligen.

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FOSS4G ASIA – 2026
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Online-Symposium: Energiespeicherung – Potenziale und Erfahrungen aus geowissenschaftlicher Sicht
Online-Symposium: Energiespeicherung – Potenziale und Erfahrungen aus geowissenschaftlicher Sicht
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Klima und Energie Aus dem DVGeo Veranstaltungen Eine sichere und nachhaltige Energieversorgung der Zukunft erfordert innovative Speicherlösungen – auch im Untergrund. Das Online-Symposium am 05. Februar 2026 bietet einen kompakten Überblick über aktuelle geowissenschaftliche Erkenntnisse, zeigt praxisnahe Beispiele zur stofflichen und thermischen Energiespeicherung und thematisiert zentrale Herausforderungen rund um Rohstoffe ...
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Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung

Die Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung (DGGV) ist eine internationale, nicht auf Gewinn ausgerichtete Organisation in den Geowissenschaften mit mehr als 3.600 Mitgliedern aus mehr als 64 Ländern. Die Mission der DGGV ist die Förderung der Geowissenschaften in Forschung und Lehre, in Wirtschaft und Verwaltung sowie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Die Gesellschaft wird von einem Präsidium, dem Vorstand sowie einem Beirat vertreten; die Interessen der studentischen Mitglieder nimmt ein studentisches Beiratsmitglied wahr. Hervorragende Leistungen in der Forschung sowie in der Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse zeichnet die DGGV mit verschiedenen Ehrungen und Preisen aus.

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Kontakt

Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung e. V. (DGGV)

Geschäftsstelle Berlin
Rhinstraße 84
12681 Berlin

Ansprechpartnerin

Frau Inka Wienen
Tel. 030-509 640 48